4innovation bietet auf diesen Seiten eine regelmäßig wechselnde Auswahl an Literatur zum Thema:

- Ideenmanagement,
- CRM ( Customer Relationship Management),
- Psychologie,
- Coaching und
- allgemeine Managementtechniken

Das literarische Deutschland von heute ist eine Schulklasse, in der jeder den Posten eines Lehrers erringen will.
Friedrich Sieburg (1893-1964), dt. Schriftsteller

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Diese Auswahl erhebt selbstverständlichen keinen Anspruch auf Vollständigkeit, doch soll Ihnen hiermit das ein oder andere Werk als Anregung empfohlen werden.
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Ideenmanagement
von
Karola Läge

Kurzbeschreibung

Um Produkte und Prozesse zu verbessern und um wettbewerbsfähig zu bleiben, wird es für Unternehmen immer wichtiger, das Wissen und die Erfahrung aller Mitarbeiter zu nutzen. Daher haben viele Unternehmen ihr Vorschlagswesen in den letzten Jahren zu einem aktiven Ideenmanagement weiterentwickelt. Karola Läge analysiert das Ideenmanagement aus dem Blickwinkel des Controlling. Sie präsentiert operative und strategische Controlling-Instrumente für ein erfolgreiches Ideenmanagement, zeigt wichtige Zusammenhänge und Gesetzmäßigkeiten auf und erarbeitet Kennzahlensysteme und eine spezielle Balanced Scorecard. Anhand einer umfangreichen empirischen Untersuchung deutscher Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen wird die Entwicklung des Ideenmanagements dargestellt und analysiert. Es zeigt sich, dass eine gezielte Förderung erhebliche wirtschaftliche Vorteile bringt. Das Werk wurde mit dem Deutschen Wissenschaftspreis 2002 des Deutschen Instituts für Betriebswirtschaft e.V. ausgezeichnet.

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Aufbau eines Ideenmanagements,
Mitarbeiterbeteiligung am Veränderungsprozess

von
Reinhard Krug

Rezensentin/Rezensent aus Kassel:

Auf der Suche nach geeigneter Fachliteratur zum Thema Ideenmanagement fand ich das Fachbuch „Aufbau eines Ideenmanagements - Mitarbeiterbeteiligung am Veränderungsprozess" von Reinhard Krug. Der Autor ist seit vielen Jahren Koordinator eines Ideenmanagements in der Automobilindustrie, wodurch das Buch erfreulich praxisnah gestaltet ist.
Das Fachbuch schildert prägnant und informativ den Prozess, der für die Einführung eines Ideenmanagements im Unternehmen nötig ist. Damit erscheint mir „Aufbau eines Ideenmanagements" besonders auch für kleine- und mittelständische Unternehmen geeignet, die das kreative Potenzial ihrer Mitarbeiter nutzen wollen, ohne ein eigenes Ideenmanagement institutionalisieren zu müssen. Die zahlreichen Abbildungen und Übersichten sind dabei sehr hilfreich.

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Wissensmanagement lernen
von
Gabi Reimann-Rothmeier

Kurzbeschreibung

Darauf haben viele gewartet: Eine leicht verständliche Einführung in zentrale Konzepte und Methoden zum Wissensmanagement, die wichtige Impulse für die Umsetzung gibt.
Es ist längst kein Geheimnis mehr, dass Wissen einen wichtigen Stellenwert in unserer Gesellschaft einnimmt. Die Fähigkeit, mit Wissen strategisch und intelligent umzugehen, ist geradezu ein Erfolgsfaktor in der Wirtschaft geworden. Die häufigsten Fragen sind: Wie nutzt man Informationen zum Wissensmanagement im eigenen Unternehmen? Wie stößt man Lernprozesse an? Wie kommt man vom Wissen zum Handeln? - Genau hier setzt das Buch an: Die Leserinnen und Leser können sich mit den dargebotenen Konzepten und Methoden aktiv auseinandersetzen. Sie erhalten einen verständlichen und praxisnahen Einstieg in das Thema sowie Impulse für die praktische Umsetzung. Diese Materialsammlung ist so flexibel, dass sie sowohl als Leitfaden für die Gestaltung von Workshops genutzt werden kann als auch zur persönlichen Weiterbildung.


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Kreativitätstechniken
von
Matthias Nöllke

Kurzbeschreibung

Hier werden die wichtigsten Kreativitätstechniken mit ihren Vor- und Nachteilen erklärt. Außerdem: die elf Kreativitätskiller, der kreative Prozess und wie ein Unternehmen Kreativität fördern kann.
Der Schlüsselfaktor Kreativität ist allerorten gefragt. Nur - wie wird man kreativ? Und wie kann im Unternehmen Kreativität gefördert werden? Der TaschenGuide gibt Ihnen die richtigen Antworten, kompetent, kompakt und leichtverständlich. Er erklärt, wie sich Routine und Kreativität ergänzen und deckt die wichtigsten Irrtümer über Kreativität auf. Er erklärt die fünf Schritte des kreativen Prozesses, von der Zielbestimmung bis zur Um- und Durchsetzung der Lösung. Und er zeigt, wie Kreativität Teil der Unternehmenskultur werden kann. Vor allem finden Sie alle wichtigen Techniken erläutert und an Beispielen durchgespielt: Brainstorming, Mindmapping, Bisoziation, Synektik, Denkhüte, die Osborn-Checkliste und viele mehr. Sie erfahren, welche Vorteile diese einzelnen Techniken bieten und für welche Situationen sie geeignet sind.

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Gemba Kaizen
von Masaaki Imai


Kurzbeschreibung

Mit Gemba Kaizen schließt der japanische Unternehmensberater Masaaki Imai an sein Grundwerk Kaizen an, das allein im deutschsprachigen Raum ein Auflage von über 100.000 hatte. -Gemba- heißt Arbeitsplatz - und genau dort setzt der Autor an. Am Arbeitsplatz, in der Produktion, entstehen die Probleme, die das Ergebnis eines Unternehmens belasten. Dort liegen die Quellen für Verbesserungen und für Einsparungen. Der Manager muß wissen, was -vor Ort- geschieht, und den Anregungen und Vorschlägen nachgehen, die er von den Mitarbeitern erhält. An 21 Fallbeispielen wird demonstriert, wie Gemba Kaizen erfolgreich angewendet wurde.

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Kaizen
von
Masaaki Imai

Kurzbeschreibung (aus der Amazon.de-Redaktion)

Kaizen -- Unter diesem Schlagwort fasst Masaaki Imai die jahrzehntelang erfolgreichen Strategien japanischer Manager zusammen: Kaizen meint das ständige Streben nach Verbesserung und soll im Idealfall das ganze Unternehmen durchdringen, vom Topmanager bis hin zum Arbeiter. Besonders letztere sollen geschult werden, Probleme frühzeitig zu erkennen und zu beseitigen -- Eigenverantwortlichkeit spielt eine große Rolle --, sowie ständig Vorschläge für ein noch effizienteres, leichteres oder sicheres Arbeiten zu unterbreiten. Dieses "Vorschlagwesen" ist Teil der Unternehmensweiten Qualitätskontrolle (CWQC bzw. TQC), die eine wichtige Stütze des Konzepts Kaizen bildet und in Japan anscheinend einen unglaublich hohen Stellenwert besitzt: Millionen Arbeitnehmer bilden auf freiwilliger Basis Arbeitskreise, die sich einzig mit der Verbesserung der aktuellen Situation beschäftigen. Nebeneffekte dieser "QC-Zirkel" sind aber beispielsweise auch eine höhere Motivation der Arbeiter und ein vermindertes Konkurrenzdenken zwischen den verschiedenen Abteilungen. Dieser im Idealfall mit Eigendynamik ausgestattete Prozess der Qualitätsverbesserung, gepaart mit einer im Vergleich zum Westen viel stärker auf Flexibilität ausgerichteten Qualifikation der Arbeitnehmer, ermöglicht im Endeffekt eine stetige Erhöhung sowohl der Produktivität als auch der Produktionskapazität, ohne auf Mittel wie Arbeitsplatzabbau zurückgreifen zu müssen.

Masaaki Imai hebt immer wieder -- wenn auch streckenweise recht einseitig -- die Unterschiede zum Denkmuster westlicher Führungskräfte heraus, die in seinen Augen zu sehr auf Innovation setzen, anstatt zuerst einmal die vorhandenen Produkte und vor allem die Arbeitsprozesse zu optimieren. Auch wenn die von Imai geschilderten Erfolgsrezepte angesichts der aktuellen Probleme etwas deplatziert wirken und sich die japanischen Methoden sicherlich nicht hundertprozentig in westlichen Ländern übernehmen lassen (neben kulturellen und sozialen Unterschieden, wäre beispielsweise auch die Rolle der Gewerkschaften als Grund anzuführen), sollte sich manche Führungkraft hierzulande mit Kaizen vertraut machen und vielleicht einige Aspekte übernehmen. Um dies gegebenenfalls zu erleichterten, beschreibt Imai an vielen Fallbeispiele die konkrete Realisierung der vorgestellten Strategien bei Firmen wie Canon und Toyota.

Das Buch wendet sich meiner Meinung nach primär an Führungskräfte (vom Meister bis zum Top-Manager), die Schlagworte wie Kaizen oder TQC nur vom Hörensagen kennen, und bietet eine gute Gelegenheit sich mit diesen für manche doch recht ungewohnten Konzepten vertraut zu machen bzw. die eigene Arbeitsweise zu hinterfragen und unter Umständen auch zu verändern. Denn, um es frei nach den Worten Masaaki Imais zu sagen: Erst wer seine eigenen Probleme erkennt und eingesteht, hat den ersten Schritt in Richtung Kaizen vollbracht. --Oliver Faulhaber

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